Risiken und Belastungen durch künstliche Befruchtung

Neben den wirtschaftlichen Belastungen der künstlichen Befruchtung (Details hier) stellen die IVF, ICSI und IMSI eine erhebliche körperliche und psychische Belastung für Kinderwunschpaare – insbesondere die Frauen – dar:

  • Durch Gabe starker Hormonpräparate wird medikamentös Kontrolle übernommen und der körpereigene Hormonhaushalt „außer Gefecht gesetzt“ bzw. überspielt.
  • Während der Behandlung kann dies zu starken Belastungen der Frau führen. In „leichten“ Fällen können Übelkeit, Bauchschmerzen, Brustspannen, eine starke Gewichtszunahme und emotionale Krisen In schweren Fällen kann es zu dem sogenannten Überstimulations-Syndrom kommen, bei dem sich die Eierstöcke stark vergrößern, und die Eibläschen übermäßg viel Hormone produzieren – Folgen können starke Unterleibsschmerzen, Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum; aber auch Atemnot und Störungen der Blutgerinnung sein. Dann kann ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig werden. (Quelle: BZgA)
  • Nach dem Ende der Hormonbehandlung können ebenfalls emotionale Krise, z.B. mit Heulattacken, auftreten.
  • Bei der sogenannten Follikelpunktion werden die herangereiften Eizellen durch „transvaginale Absaugung“ gewonnen, um sie anschließend zu befruchten. Dies erfolgt jeweils unter Vollnarkose der Frau, d.h. stellt eine kleine OP mit allen damit verbundenen Risiken dar. Zudem besteht bei der Eizellentnahme das Risiko der bakteriellen Infektion der Eileiter und das Risiko, dass Blase, Darm oder Blutgefäße im Becken verletzt werden.
  • Diskutiert wird zudem, ob die hormonelle Stimulation das Brust- und Eierstockkrebs-Risiko für die Frau erhöhen. „Auch wenn es bislang keine Belege dafür gibt, wird empfohlen, eine zu lange hormonelle Stimulation vorsichtshalber zu vermeiden“ (Quelle: BZgA)
  • Statistisch gesehen ist das Risiko von Fehlgeburten bei „künstlichen Schwangerschaften“ gegenüber „natürlichen Schwangerschaften“ um 20-25% erhöht. Als ursächlich hierfür werden das höhere Durchschnittsalter der Frauen sowie die körperlichen Defizite, die eine natürliche Schwangerschaft verhindert haben, angesehen. Daher ist es aus unserer Sicht so wichtig, den Körper auf natürliche Weise so zu stärken, dass er die Schwangerschaft halten kann -und nicht einem Körper, die nicht bereit ist, mit „Gewalt“ eine Schwangerschaft aufzudrängen.
  • Die künstliche Befruchtung ist ein technisierter Prozess mit hohem zeitlichen und psychischem Stress. So muss der Mann häufig „zum exakten Zeitpunkt“ von der Arbeit ins Befruchtungslabor und dort per Masturbation pünktlich Samen abgeben. Gleiches gilt für frau mit Blick auf die Follikelpunktion. Aber was, wenn der Chef gerade eine wichtige Besprechung oder gar Dienstreise angeordnet hat ode ein Kundentermin länger dauert als geplant?
  • Da bei der künstlichen Befruchtung jeweils 2-3 befruchtete Eizellen eingepflanzt werden, ist das Risiko von Mehrlingsgeburten erhöht.
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