Erfolgsraten und Kosten der künstlichen Befruchtung

Ein Behandlungszyklus der künstlichen Befruchtung dauert mehrere Wochen: Nach einer intensiven Hormonbehandlung werden der Frau Eizellen aus dem Eierstock entnommen und bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) in einem Reagenzglas mit den Spermien des Partners vermischt. Erfolgt eine Befruchtung und entwickeln sich die befruchteten Eizellen weiter, wird ein Embryo in die Gebärmutter zurück übertragen. Bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) wird eine Samenzelle des Manns direkt mit einer Nadel in die Eizelle eingespritzt.

„Eine IVF ist ein komplexer Vorgang, nicht immer nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein. Meist werden deshalb zwei bis drei Embryonen übertragen – was in 20 Prozent der IVF-Behandlungen zu Mehrlingsschwangerschaften führt. Die Erfolgsquote einer IVF-Behandlung liegt bei rund 25 bis 30 Prozent, die Lebendgeburtenrate bei 15 bis 20 Prozent.“ (Quelle: www.informationsportal-kinderwunsch.de)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt in ihrer Broschüre „Sehnsucht nach einem Kind – Möglichkeiten und Grenzen der Medizin“ folgende Geburtenraten an (Stand: Februar 2017)


(Quelle: www.informationsportal-kinderwunsch.de)

Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass im Durchschnitt 5-9 Versuche (Behandlungszyklen) notwendig sind – mit entsprechenden wirtschaftlichen, psychischen und emotionalen Belastungen (Details siehe hier).

Was kostet die künstliche Befruchtung?

Die Angaben zu den Kosten der künstlichen Befruchtung variieren. Der Eigenanteil, den Kinderwunschpaare zu zahlen haben, hängt stark vom Versicherungsstatus und dem Alter der Paare ab.

Laut Wikipedia liegen die Kosten eines IVF-Behandlungszyklus bei gut 4.000 EUR, die Kosten der aufwändigeren Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) liegen deutlich darüber. Hinzu kommen Kosten für Medikamente in Höhe von 350-1.500 EUR je Behandlungszyklus.

Wie hoch der Eigenanteil ist, hängt von der Versicherung ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen 50% für die ersten 3 Versuche sofern Sie unter 40 und er unter 50 Jahre ist, danach muss z.T. vollständig selbst gezahlt werden. Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten freiwillig mehr, und z.T. gibt es Zuschüsse von Bund/Ländern. Bei privaten Krankenkassen hängt die Erstattung vom individuellen Vertrag ab.

Da durchschnittlich 5-9 Behandlungszyklen notwendig sind, liegt der Eigenanteil bei schätzungsweise bei 6.500 – 14.000 EUR, zzgl. Kosten für Medikamente.

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